Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass sich die Drogenszene auf dem KaBoN-Gelände breit gemacht hat. Hier werden im großen Stil nicht nur Drogen angeboten, sondern auch konsumiert. Dass es sich dabei um kriminelle Strukturen handelt, die bekämpft werden müssen, ist den Verantwortlichen eigentlich bewusst.

Doch was machen sie dagegen?

Aus der Drucksache 1051/XX-01 der BVV Reinickendorf geht hervor, dass der Eigentümer des
Geländes, die Vivantes-Gruppe, sich nicht mehr in der Lage sieht, auf dem Gelände für Sicherheit zu sorgen. Seitdem sie mit der Senatsverwaltung über den Verkauf des Geländes in Verhandlungen steht, wurde der private Wachschutz abgezogen. Der Mieter des Geländes, das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheit (LAF) argumentiert, als Mieter dafür nicht zuständig zu sein.

Mit anderen Worten: da sich niemand für Sicherheit und Ordnung auf diesem (noch) Privatgelände verantwortlich fühlt, ist hier ein rechtsfreier Raum entstanden. Man lässt dem kriminellen Treiben einfach seinen Lauf! Die Drogenszene kann deshalb sicher sein, dort unbehelligt Heroin, Kokain, Amphetamine und sonstige synthetischen Drogen an den Mann und an die Frau zu bringen. Die Anwohner in der Umgebung sind entsetzt.

Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion ROLF WIEDENHAUPT:

Wenn nicht umgehend scharf dagegen vorgegangen wird, droht uns in Reinickendorf ein neuer „Görli“.

Die AfD-Fraktion wird diesen unhaltbaren Zustand nicht hinnehmen. Wir treten deshalb an die
Öffentlichkeit und appellieren an den Senat, diesem Unwesen konsequent entgegenzutreten. Den Drogendealern und ihren kriminellen Hintermännern muss endlich das zuteilwerden, was schon längst überfällig ist: Festnahme, Urteil, Gefängnis oder Abschiebung.

Für Fragen oder Anregungen steht Ihnen die AfD-Fraktion gerne zur Verfügung,

 

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